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Selbstmördertüren




Selbstmördertüren. Bei Selbstmördertüren sind die Scharniere nicht wie heute üblich vorne, sondern hinten angebracht. Solche Türen werden daher in die andere Richtung geöffnet. Bis in die fünfziger Jahre hatten viele Autos die Scharniere der vorderen Türen hinten an der B-Säule. Diese Konstruktionen wurden für Neufahrzeuge ab 1961 wegen der damit verbundenen Gefahren untersagt: Oft kam es beim Anschieben zu Unfällen, weil der Fahrer dazu um die Tür herum laufen und in den Wagen springen musste. Hinzu kam, dass der Fahrtwind in solchen Situationen das Schließen der Tür erschwerte und der dadurch abgelenkte Fahrer ein Hindernis oder einen anderen Verkehrsteilnehmer übersehen konnte. Die Schadenshäufigkeit führte dann auch zum Entstehen des Wortes Selbstmördertüren. Heute haben einige Hersteller diese Konstruktion wiederentdeckt: Um die Fahrzeuge zulassungsfähig zu machen, wird elektronisch sichergestellt, dass die Türen sich erst beim Stillstand öffnen lassen.

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