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Kreis Viersen: SPD: Kein Menschenleben riskieren




Kreis Viersen: SPD: Kein Menschenleben riskieren. Wer hier nicht sofort handelt, spielt mit dem Leben von Menschen. Der SPD-Kreisvorsitzende Udo Schiefner hat auf einer Parteiversammlung in Schwalmtal erneut die Defizite im Rettungsdienst im Westkreis kritisiert. Die Zahlen belegten, dass bis zum Eintreffen des Rettungsfahrzeuges und Notarztes oft nicht die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen zwölf Minuten, sondern bis zu 20 Minuten vergehen. Das seien Fakten, so Schiefner, und ich habe keinerlei Verständnis dafür, wie bürokratisch der Kreis Viersen damit umgeht. Laut Beschluss des Kreisausschusses soll zunächst das Gespräch mit den Krankenkassen und Berufsgenossenschaften über das vom Kreis favorisierte Rendezvous-System für den Notarztdienst geführt werden. Aus Sicht des SPD-Kreisvorsitzenden ist das eine weitere, nicht hinnehmbare Verzögerung. Wenn die Notfallversorgung nicht in Ordnung ist, dann müssen die Krankenkassen zahlen. Das Risiko, das ein Mensch stirbt, weil der Rettungsdienst zu spät eintrifft, wird sich keine Kassen leisten. Und den Tod eines Menschen sollten auch der Kreis und die Politik nicht riskieren.

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