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Monheim: Geld für Beratung


12.04.2008

Monheim: Geld für Beratung. Muss sich das in städtischen Räumen untergebrachte Monheimer Beratungscentrum (u.a. Schuldner-, Ehe- und Familienberatung) auf die ihm gewährten öffentlichen Zuschüsse künftig eine fiktive Miete anrechnen lassen? Diese Frage diskutierte gestern Abend der Haupt- und Finanzausschuss kontrovers. Mit einem klaren Nein antworteten die Sozialdemokraten. Für seine Fraktion stellte Werner Goller fest: Eine solche, bislang unbekannte Neuerung ist eine Lex Beratungscentrum, ein Novum zu Lasten dieser Einrichtung, das wir nicht akzeptieren können. Beigeordneter Roland Liebermann hielt dagegen: Das Centrum erhält heute deutlich mehr Mittel als die früher üblichen 28 000 bis 29 000 Euro. Die Berücksichtigung einer freien Unterkunft als geldwerter Vorteil ist vertretbar. Am Ende votierte der Ausschuss gegen die SPD dafür, den Bereich Schuldnerberatung (Pflichtaufgabe) mit 20 000 Euro außerplanmäßig zu fördern. Weitere 9000 Euro sollen aus der Sparkassenstiftung fließen.

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