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Kreis Heinsberg: Aufklärer nach Geilenkirchen holen


12.04.2008

Kreis Heinsberg: Aufklärer nach Geilenkirchen holen. Bei ihrem Gipfel in Riga hat die Nato über den Fortschritt ihres neuen Programms zur Bodenüberwachung Alliance Ground Surveillance (AGS) berichtet. Als Zieldatum für die Bereitstellung der AGS-Fähigkeit bestätigten die verantwortlichen Komitees das Jahr 2010. Die Standortfrage für die neuen Aufklärungsflugzeuge zur Bodenüberwachung blieb in Riga noch offen, berichtet Bundestagsabgeordneter Leo Dautzenberg. Jüngste von der Nato veranlasste Untersuchungen hätten auch die Nato-Airbase Geilenkirchen als einen möglichen Standort ins Gespräch gebracht. Anlässlich der jüngsten Erklärungen in Riga sowie der Standortfrage sagt Dautzenberg: Ich unterstütze das AGS-Projekt der Nato ausdrücklich. Es schafft ein allwetterfähiges System zur weiträumigen Beobachtung der Bodenlage. Die Alliance Ground Surveillance ist somit eine sinnvolle und wichtige Ergänzung der Überwachung des Luftraums und der Bewegung auf den Meeren, die schon heute von den Awacs-Verbänden geleistet wird. Gerade weil ich die AGS-Fähigkeit als eine Ergänzung der Awacs-Kompetenzen verstehe, halte ich eine gemeinsame Ansiedlung von Awacs und AGS für sinnvoll. Ich bin daher sehr froh, dass in Riga deutlich geworden ist, dass die Nato die AGS-Flugzeuge nicht mehr zwingend südlich der Alpen ansiedeln will, sondern verschiedene Standorte ins Gespräch gebracht hat.

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