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Wermelskirchen: Als es in der Mühle spukte


13.04.2008

Wermelskirchen: Als es in der Mühle spukte. Müllerssohn Herbert Raffelsiefer hatte den Beinamen Max ut der Müll, abgeleitet aus der Oper der Freischütz, weiß Günter vom Stein. So hätten sich die Eipringhausener sogar erzählt, der Müllerssohn habe einen Pakt mit dem Teufel, weil er weiland wie der Freischütz mit Zauberkugeln geschossen habe. Doch darüber schmunzelt Günter vom Stein ebenso wie über eine Gespenstergeschichte, die Hauptlehrer Heinrichs im Jahre 1891 aus der Eipringhausener Mühle festgehalten hatte. Da spukte es angeblich in der Mühle immer um die Mitternachtsstunde. Ganz Eipinghausen war in Angst und Schrecken. Durch Zufall wurde der Spuk schließlich aufgedeckt, als ein Anwohner noch spät nach Hause kam und einen Vermummten in der Mühle entdeckte. Geistesgegenwärtig verpasste er ihm eine Tracht Prügel. Am Schmerzensschrei und der Stimme erkannte er einen Nachbarn. Der hatte sich als Gespenst betätigt, um den Kaufpreis für die Mühle, die er selbst erwerben wollte, zu drücken.

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